Blitz-Flashmob „Pflege am Boden“ – zum „Tag der Pflege“ [►] Berlin, 2014


PABBlitz-Flashmob zum Tag der Pflege im Maritim proArte Hotel Berlin

Laute Hilferufe empfangen Hermann Gröhe auf dem Weg zum Deutschen Pflegetag. „Pflege braucht Politik“, rufen Pfleger und Krankenschwestern dem CDU-Gesundheitsminister entgegen. Die knapp 15 Mitglieder der Aktionsgruppe „Pflege am Boden“ liegen symbolträchtig auf dem grauen Marmor des Foyers. Gröhe ist sich bewusst, dass die Hoffnungen der Branche enorm sind. Er hat reichlich Ankündigungen im Gepäck.

Die Organisatoren wollen mit diesem Flashmob auf den Notstand im Pflegebereich aufmerksam machen. Vom Gesetzgeber fordern sie eine Reform der Pflegepolitik, die die Situation für Pfleger, Patienten und Angehörige verbessern soll. Die Initiatoren beklagen Arbeitskräftemangel, zu niedrige Bezahlung und geringe Wertschätzung der Tätigkeit. Wie die Aktivisten meinen, werde unter diesen Voraussetzungen die Arbeit physisch und psychisch immer belastender.

Was aus einer Idee, einem Konzept entstand, ist PFLEGE AM BODEN mittlerweile bundesweit in über 80 Städten besetzt. Das nenne ich eine soziale und solidarische Bewegung, Hut ab!
Pflege geht uns alle an – daher – mitmachen! Alle Aktionen finden sich auch auf Facebook!

Was ich dieses Mal in ca. 2 Sekunden fotografieren musste, werde ich am 8. Februar 2013 hoffentlich mit etwas mehr Ruhe, dann sind 10 min. Zeit, wenn es am Alexanderplatz in Berlin wieder heißt: Pflege am Boden!

ALLE FOTOS GIBT ES HIER AUF FLICKR!

© Sozialfotografie [►] StR, Mail: pphotography@gmx.de

Die Bilder sind in druckbarer Qualität und Original vorhanden.

Rechtlicher Hinweis:

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Alle Verstöße werden geahndet und rechtlich verfolgt!

Vielen Dank!

Stand: Januar 2014
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5 thoughts on “Blitz-Flashmob „Pflege am Boden“ – zum „Tag der Pflege“ [►] Berlin, 2014

  1. nonmental

    flashmob…eigentlich ein Begriff, der ungewöhnliche und blitzmäßige Aktionen einer Menge beschreibt. Und nicht systemkonforme, selbstmitleidige Protestformen, die die eigene Komfortzone nicht gefährden. Viele deutsche Pflegekräfte scheinen für die Rolle des Revoluzzers nicht geeignet zu sein, dafür um so mehr für die Rolle des Revoloosers.
    Armes Deutschland, die Zeit deiner Denker ist definitiv vorbei.

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  2. nonmental

    Bezüglich derer, die die Richtlinien in der deutschen Altenpflege bestimmen, gibt es leider immer noch das Vorurteil, welches dazu führte, führt und führen wird, dass sich nichts zum Vorteil der alten Menschen und Altenpflegekräfte ändern wird.

    Es wird ihnen unterstellt, dass sie nur per Worte, Argumente, ausführliche Schilderung der Situation und Mängel einen derartigen Einblick in die tatsächliche Lage der Altenpflege zu bekommen haben und dann entsprechend darauf reagieren werden.

    Dass sie in ihrem Inneren zumindest eine moralische und ethische Grundtendenz haben, welche dazu führt, dass Änderungen zu Gunsten vom alten Menschen und der Altenpflegekräfte vorgenommen werden.

    Altenpfleger glauben dies meist auch und bewerten sich selbst schon als kritisch und selbständig denkend Agierende, wenn sie friedliche Demonstrationen organisieren und/oder an diesen teilnehmen, Beiträge veröffentlichen, Gruppen im Internet zu Meinungsaustausch eröffnen und/oder daran teilnehmen usw. .

    Der Glaube an das Gute im Menschen, welcher nur wieder auf den Weg des Guten zurückgeführt werden muss, da dies ja DER Weg des Menschen ist…dieser Irrglaube führt dazu, dass sich die Verursacher der Misere in der deutschen Altenpflege berechtigt über die besondere Intelligenz des Altenpflegers amüsieren.

    Ohne den Altenpfleger in seiner Opferrolle bestätigen und unterstützen zu wollen: Der Altenpfleger ist eine wahrlich tragische Figur. Der Irrglaube daran, dass die Schuldigen ihre Schuld nicht bewusst und gezielt verursacht haben; der Irrglaube daran, dass das Herz der Ethik, Moral und des sozialen Empfindens in der Brust der Schuldigen schlägt…und der Irrglaube daran, dass sich mit rhetorischen und systemkonformen Mitteln des Protestes etwas zum Positiven hin ändern lässt.

    Hinzu kommt, dass der Altenpfleger an der Tat beteiligt ist und in der Praxis der eigentliche Verursacher dieser Tat ist, diese Tat aber zugleich kritisiert: Politiker, Finanzstarke, Träger, Heim- und Pflegedienstleitungen führen die kritikwürdige Pflege am alten Menschen nicht Tag für Tag aus.

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  3. Sozialfotografie | StR

    @Heide Helga, ich glaube, da war ich noch nicht da. Ich stand die ganze Zeit vorm Hotel…und hab den ersten Flashmob nicht mitbekommen…
    Fand es ne super Aktion und freue mich schon auf den 8. Februar, wenn ich wieder vor Ort bin 🙂
    Macht weiter so! Ihr habt nen gutes Konzept, das wird aufgehen 😉

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