PEGIDA #Bärgida blockiert! #2


„Bärgida“- Aufzug muss umkehren

In Berlin haben zum zweiten Mal – diesmal ca. 4.000 Menschen gegen den „Pegida“ Ableger „Bärgida“ protestiert.
Die islamkritische Bewegung demonstrierte am Brandenburger Tor. Rund 400 Anhänger der Bärgida wollten zum Roten Rathaus ziehen, mussten aber umkehren, weil die Gegendemonstranten ihren Marsch blockierten.

Diesmal mit dabei war u.a. Sebastian Schmidtke (NPD) sowie auch Anhänger der German Defence League.

Damit dieser Post nicht den Namen „Lügenpresse“ bekommt 😉 binde ich hier ein Video ein, was von einem Bärgida-Anhänger gefilmt wurde. Gerne kann man Video und Fotos vergleichen.

Dort finden sich u.a. Zitatauszüge (und noch einiges mehr, welches ich hier aber in Text nicht weiter verbreiten werde):
[…] Vor über 25 Jahren gab es einen sowjetischen Politiker, der nannte das damals Glasnost und Perestroika, das ist russisch und heißt Offenheit und Umgestaltung. Ich glaub, das brauchen wir wieder! […]
Dann erhallen Rufe – „Gorbatschow“ …
[…] Nur in Folge dessen konnte die deutsche Wiedervereinigung statt finden, die wir im Herbst 2014 so feierten. […]

Zum Abschluss der Kundgebung sang man die Nationalhymne Deutschlands.

Pegida-Vokabular bedenklich

LÜGENPRESSE: Der Begriff war bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts geläufig, gehörte später auch zum gängigen Vokabular der Nationalsozialisten. Als „Lügenpresse“ wurden Medien verunglimpft, die als unpatriotisch galten und die nationale Interessen – also im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung – angeblich zu wenig vertraten. Der Begriff wurde aber nicht nur von den Nationalsozialisten gebraucht. Auch in der DDR und anderen sozialistischen Ländern war das Wort von der „westlichen Lügenpresse“, die sich kritisch mit Vorgängen in diesen Ländern auseinandersetzte, geläufig.

ÜBERFREMDUNG: Im Duden taucht das Wort schon 1929 auf, 1993 wurde es zum Unwort des Jahres gewählt. Auch hier gibt es einen klaren Bezug zur Sprache des Nationalsozialismus. Heutzutage sind vor allem Flüchtlinge aus muslimischen Ländern, aber auch Sinti und Roma gemeint, wenn vor „Überfremdung“ gewarnt wird.

„WIR SIND DAS VOLK“: Der Ruf auf den Montagsdemonstrationen in der DDR war der Wendeslogan schlechthin. Bei den Montagsdemos in Leipzig gingen im Herbst 1989 zehntausende Menschen auf die Straße und boten den Sicherheitskräften mit den Rufen „Wir sind das Volk“ und „Keine Gewalt“ die Stirn. Später wurde der Ruf abgewandelt zu „Wir sind ein Volk“ im Hinblick auf die Wiedervereinigung nach dem Mauerfall. Pegida hat sich den Ruf und auch die Tradition der Montagsdemos heute wieder zu eigen gemacht, um sich gegenüber Zuwanderern und vor allem Muslimen abzugrenzen.

(Auszug aus Focus)

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Vielen Dank!
Stand: Januar 2015

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