Nein! Oxi! No! zur Sparpolitik – Ja zur Demokratie!


Die Menschen in Berlin senden ein lautes OXI nach Athen
Heute am Freitagabend versammelten sich mehrere Tausend Personen zur Demonstration „Nein! Oxi! No! zur Sparpolitik – Ja zur Demokratie!“ in Berlin. Aufgerufen von der Blockupy Berlin haben sich breite Bevölkerungskreise und Anhänger vieler Organisationen auf dem Oranienplatz versammelt.

Trotz massiver Hetzkampagne der gesamten Medien in den letzten Tagen, die die griechische Regierung abwechslungsweise als stur, verantwortungslos oder infantil bezeichnen und erklärten Griechenland habe nun den letzten Rest an Verständnis und Solidarität verspielt, unterstützen viele Menschen in Berlin das geplante Referendum und den Aufruf der griechischen Regierung die europäischen Forderungen abzulehnen.
In Sprechchören äußerten sich die Demonstranten lautstark ihren Unmut über zunehmende soziale Ungerechtigkeit und riefen zum Kampf gegen den Kapitalismus auf.

Die Demonstranten riefen dazu auf, mit Nein zu stimmen und führten zahlreichen Schildern mit dem geschriebene griechische Wort „OXI“ mit, was „Nein“ bedeutet „.
Der Protest richtete sich zudem gegen die drastische Krisen- und Austeritätspolitik der Europäischen Union, gegen Rentenkürzungen, der Troika, der Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der Europäischen Zentralbank (EZB).
In Sprechchören machten die Demonstranten auf die zunehmende soziale Ungerechtigkeit aufmerksam und riefen zum Kampf gegen den Kapitalismus auf.

Obwohl die Demonstration vollkommen friedlich verlief, kam es zu mehreren Zwischenfällen. Gleich zu Beginn gab es Auseinandersetzungen mit der Polizei, nachdem mehrere Demonstranten ein langes Transparent mit der Aufschrift „Deutschland, du mieses Stück Scheisse!“ entrollten. Die Polizei sah darin ein Verstoß nach §90a StGB (Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole) und beschlagnahmte daraufhin das Transparent. Die Transpiträger wurden gekesselt und dann zur Identitätsfeststellung festgehalten.  Aufgrund dieser Polizeimaßnahmen, konnte sich der Aufzug erst nach fast zwei Stunden in Bewegung setzen. Doch schon nach 100 Metern, stürmte die Polizei erneut in die Demonstration, um im hinteren Teil mehrere Personen festzunehmen. Ein Teil der Demonstranten solidarisierten sich mit den Festgenommenen und bildeten vor Ort am Oranienplatz eine friedliche Sitzblockade, um weitere Festnahmen zu verhindern und auf die Freilassung der anderen zu warten.
Der Großteil der Demonstranten jedoch, zog weiter über Rudi-Dutschke-Straße, Unter den Linden zum Brandenburger Tor. Dort fand am Abend die Abschlusskundgebung statt.


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Vielen Dank!
Stand: Juli 2015

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