Kundgebung des Vereins OvZ-DDR e.V. [►] Berlin, 2014

Aufarbeitung von DDR-Unrecht

Aufarbeitung von DDR-Unrecht
Kundgebung und Demonstration für Aufarbeitung von DDR-Unrecht am Alexanderplatz

Unter dem Motto „Vergessene DDR-Opfergruppen fordern ihre Aufnahme in die Rehabilitierungsgesetze!“ haben am Samstag nach Polizeiangaben rund 60 Menschen auf dem Alexanderplatz in Berlin demonstriert.
Sie forderten die Aufklärung von Unrecht an Kindern und Jugendlichen in der DDR sowie Hilfe für Missbrauchsopfer.
Um auf Zwangsadoptionen aufmerksam zu machen, hingen sie Zettel mit Suchanzeigen nach vermissten Familienangehörigen auf. Zu dem Protest hatten Kathrin Behr und Andreas Laake der UOKG aufgerufen.

Auszug aus der Veranstaltung:

[…] Unser Motto ist: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Rechte klaut!“
Wieder und wieder werden WIR gemeinsam darauf aufmerksam machen, dass es UNS IMMER NOCH gibt (Heimkinder, Betroffenen von Zwangsadoptionen, verfolgte Schüler, Zwangsausgesiedelte und viele andere verfolgte Gruppen) und bisher bei den bestehenden Rehabilitierungsgesetze nicht beachtet wurden. Stattdessen mussten wir Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute, Sekunde für Sekunde mit den Auswirkungen der Traumata leben. […]

[…] WIR wollen für mehr Aufklärung in den Bildungseinrichtungen sorgen. Die DDR als Diktatur und ein Teil der gesamtdeutschen Geschichte wird in den Schulen im Lernstoff nicht mehr als 2 Wochen behandelt, siehe Vergleich 2. Weltkrieg. Das verklärt ALLES, was die DDR betraf. […]

Weitere Infos unter: zwangsadoptierte-kinder.de

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Stand: Oktober 2014

Demo zum Thema: Aufarbeitung von DDR-Unrecht [►] Berlin, 2014

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Opfer demonstrieren für Aufarbeitung von DDR-Unrecht

Tausende Kinder wurden in der DDR ihren Eltern aus politischen Gründen weggenommen. Opfergruppen kritisieren, dass dieses Kapitel unzureichend aufgearbeitet ist – und demonstrierten nun in Berlin.

Unter dem Motto „Vergessene Opfergruppen des DDR-Regimes fordern Aufarbeitung“ haben am Sonnabend nach Polizeiangaben rund 100 Menschen vor dem Brandenburger Tor in Berlin demonstriert. Sie forderten die Aufklärung von Unrecht an Kindern und Jugendlichen in der DDR sowie Hilfe für Missbrauchsopfer. Um auf Zwangsadoptionen aufmerksam zu machen, hingen sie Zettel mit Suchanzeigen nach vermissten Familienangehörigen auf. Zu dem Protest hatten der Verein „Hilfe für die Opfer von DDR-Zwangsadoptionen“ und die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft aufgerufen. Die Demonstranten liefen am Samstagmittag vom Pariser Platz zum Großen Stern und wieder zurück.

Opfer: Thema von der Politik ignoriert
Die Rechtslage mache es den Betroffenen schwer, ihre eigene Geschichte aufzuarbeiten, hieß es in einer Mitteilung. Das Thema sei weitgehend unbekannt und werde von Politik und Behörden ignoriert. Bislang sei kaum etwas über die Praxis der DDR bekannt, Kinder aus politisch oder gesellschaftlich unliebsamen Familien zu entfernen und an systemtreue Familien zu geben, beklagen die Initiatoren. Diese Praxis habe furchtbare Folgen für die Betroffenen gehabt. Es seien Familien zerrissen, Eltern ihrer Kinder und Kinder ihrer Wurzeln beraubt worden.

Vor allem in den 70er-Jahren waren Kinder in der DDR ihren Eltern aus politischen Gründen weggenommen worden. Allein in Berlin sind es nach einem Bericht des Bezirkes Mitte 150 Fälle gewesen, bundesweit sollen es Tausende gewesen sein. Die Demonstration richtete sich aber auch gegen die willkürliche Einweisung in die berüchtigten Werkhöfe der DDR. Hier sollten Jugendliche – mit körperlicher und psychischer Gewalt – im Sinne der DDR umerzogen werden. Viele Opfer der DDR fühlen sich auch 25 Jahre nach dem Fall der Mauer in ihrem Wunsch auf Rehabilitation vom Staat allein gelassen.

Meldung: dpa (Berliner Morgenpost)

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Stand: August 2014

Kundgebung gegen den Polizeiterror in der Türkei [►] Berlin, 2014

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In Berlin-Kreuzberg fand heute eine Kundgebung und morgen eine Demonstration gegen den Polizeiterror in der Türkei statt.

Die Istanbuler Polizei hat im linken Arbeiterviertel Okmeydani gestern Abend eine weitere Person ermordet. Während der Proteste gegen Mord an Uğur Kurt (30), der gestern am Rande einer Protestaktion gegen den Mord an Berkin Elvan (15) von einem Polizeibeamten mit einem Kopfschuss ermordet wurde, hat die Polizei eine weitere Person ermordet.
Der bisher noch unidentifizierte Mann – es wird vermutet das es sich um einen syrischen Flüchtling handelt – wurde durch einen explodierende Blendgranate schwer verletzt und verstarb am Morgen im Krankenhaus.
Ministerpräsident Erdogan wird am Wochenende in Köln erwartet, dort rufen alevitische und kurdische Verbände sowie linke Gruppen zu einer Großdemonstration auf.

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Stand: Mai 2014