Kick it like Kreuzberg Sonntags-Demo in Berlin

Demo gegen steigende Mieten und Rassismus

Am Sonntag, den 23. August demonstrierte die Nachbarschaft der Mietergemeinschaft am Kottbusser Tor gemeinsam gegen steigende Mieten und Rassismus. Treffpunkt war 13 Uhr beim Gecekondu (Protesthaus) am Kotti. Die Demo führte über: Adalbert, Naunyn, Manteuffel, Skalitzer Straße, Görlitzer, Wrangelstraße, Cuvry, Görli und Glogauer. Continue reading „Kick it like Kreuzberg Sonntags-Demo in Berlin“

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Mietendemo – Kiezdemo gegen Verdrängung in Neukölln

An vielen Orten der Stadt artikuliert sich der Protest gegen steigende Mieten. Die Mietpreisbremse soll das Problem lösen helfen – eigentlich.
Räumungsklage? Modernisierung? Mieterhöhung? „Iss nicht“, lautete die simple Antwort der Initiatoren der Kiezdemo auf diese Bedenken. Zum Samstag, den 14. März 2015 rief das Bündnis „Wir bleiben alle“ Anwohner aus dem Kiez zwischen Landwehrkanal und Hermannplatz auf, gegen die fortschreitende Gentrifizierung in Neukölln zu protestieren.
„Wir wollen die Menschen in dieser Stadt ermutigen, sich selbst zu organisieren“, heißt es auf der Homepage der Veranstalter. „Nur wer (gegen Verdrängung) kämpft, kann auch gewinnen“. Continue reading „Mietendemo – Kiezdemo gegen Verdrängung in Neukölln“

Gegen Energiearmut und hohe Mieten [►] Berlin, 2013

EnergiedemoLöhne hoch und Mieten runter – war u.a. der heutige Slogan auf der Mieten- und Energiedemo

Am 2. November, einen Tag vor dem Energie Volksentscheid, sind in Berlin 300 Menschen auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Unsere Miete, Unsere Energie, Unsere Stadt in unseren Händen“ hatte ein Bündnis aus der Nachbahrschafts- Ini Kotti & Co., der breiten Berliner Energietisch der Gruppe FelS – für eine linke Strömung und der Mieten- Ini GSW23 zu Demo aufgerufen. Die Demonstration lief begleitet von viel Lärm und Parolen vom Kottbusser Tor durch Kreuzberg.

Der gemeinsame Bezug war Ergebnis einer Initiativenübergreifenden Debatte über die Verbindung von Energie- und Mietkämpfen: „Wir haben genug von ständig steigenden Mieten und Stromrechnungen, genug von Zwangsräumungen und Stromabklemmungen. Wir fordern unser Recht auf Stadt und auf existenzielle Güter des alltäglichen Lebens! Ob Energie oder Mieten: Wir sind hier und wir wollen entscheiden!“ hieß es im Aufruftext. Auch auf der ebene von Richtungsforderungen wurden gemeinsamkeiten Endeckt: „Rekommunalisierung plus gemeinnützige Bewirtschaftung plus Selbstverwaltung“. Während der Demo wurde immer wieder „Energie für alle, keine Miete. Gutes Leben statt Profite!“ gerufen.

Während Kotti & Co den Anwoherwiderstand am Kottbusser Tor gegen steigende Mieten und Vertreibung der oft migrantischen Community organisiert, hat der Berliner Energietisch der Volksentscheid auf den Weg gebracht. Dementsprechend erinnerten die Demonstrierenden mit Parolen wie „Berlin, Berlin, Vattenfall den Stecker ziehen“ alle daran am kommenden Sonntag den 3.November am beim Energie- Volksentscheid mit Ja zu stimmen. Sollten 620.000 Berliner_Innen diesem Aufruf folgen, wird nicht nur das Stromnetz von Vattenfall zurück in Öffentliche Hand gebracht, sondern auch ein Stadtwerk „neuen Typs“ gegründet. Neu, weil nicht der Senat, sondern ein von Beschäftigten und Berliner_Innen direkt gewählter Verwaltungsrat darüber verfügt und soziale und ökologische Grundsätze eingefordert werden. Beispielsweise sollen Stromabklemmungen – allein in Berlin 20.000 pro Jahr verhindert und Energiearmut bekämpft werden.

[Textquelle und weitere Infos: FelS]

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Stand: November 2013