Marsch für das Leben – What the Fuck? Berlin & Blockaden

„Marsch für das Leben – What the Fuck!“, Blockaden & Proteste“
Fundamentalistisch-christlicher „Marsch für das Leben“ stundenlang blockiert

Anhänger der „Neuen Rechten“ marschieren alljährlich neben fanatisierten, christlichen Splittergruppen gegen Abtreibungen, Sterbehilfe und PID. Beobachter werfen den im Verband organisierten Gruppen ein nationalistisches, völkisches und antifeministisches Weltbild vor. Dazu AfD-PolitikerInnen und Grußworte von CDU/CSU-SpitzenpolitikerInnen, die den „Marsch“ in die Mitte salonfähig machen.
Die Gruppen Marsch für das Leben? What the Fuck und Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung stellten sich ihnen entgegen. Continue reading „Marsch für das Leben – What the Fuck? Berlin & Blockaden“

Ugur Kurt – Katil Polis! Stoppt den Terror der türkischen Polizei [►] Berlin, 2014

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Über 250 Menschen sind am 24.05.2014 in Berlin-Kreuzberg auf die Straße gegangen, um gegen die Gewalt der türkischen Polizei und die Politik des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu protestieren. Anlass für den Protest war der Tod zweier Menschen im Istanbuler Stadtteil Okmeydanı. Unter den Toten befand sich auch der Angestellte Uğur Kurt. Der 30-Jährige hatte am vergangenen Donnerstag an einer Beerdigung eines Verwandten teilgenommen und wurde von einer Polizeikugel in den Kopf getroffen. Einige Stunden später erlag er den Folgen seiner schweren Schussverletzungen.

Am 24. Mai 2014 sind in Berlin-Kreuzberg über 250 Menschen friedlich auf die Straße gegangen, um gegen die exzessive Gewalt der türkischen Polizei und die autoritäre Politik des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu demonstrieren. Unter dem Motto „Uğur Kurt – Katil Polis! Stoppt den Terror der türkischen Polizei“ versammelten sich die Demonstranten am frühen Abend auf dem Kottbusser Tor, um mit einer Schweigeminute an alle Opfer der jüngsten Zeit zu gedenken, darunter auch an den 15-jährigen Berkin Elvan.

Anlass für den heutigen Protest war der Tod zweier Menschen im Istanbuler Stadtteil Okmeydanı. Darunter befand sich auch Uğur Kurt, ein Mitarbeiter der Istanbuler Stadtverwaltung. Der 30-Jährige hatte am vergangenen Donnerstag an einer Beerdigung eines Verwandten teilgenommen und wurde von einer Polizeikugel in den Kopf getroffen. Einige Stunden später erlag er den Folgen seiner schweren Schussverletzungen. Die genauen Todesumstände sind derzeit unklar, die Ermittlungen der Polizei laufen. Augenzeugen berichteten, Polizisten hätten mit scharfer Munition wahllos in die Menschenmenge geschossen.

Daraufhin kam es in der Nacht zu gewalttätigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, im deren Verlauf Asyen Yilmaz getötet worden. Der Mann sei Verletzungen erlegen, die er durch eine Splittergranate erlitten habe. Die Auseinandersetzungen spielten sich im Stadtviertel Okmeydani ab, in dem viele Aleviten wohnen. Vertreter der Aleviten in Okmeydani warfen der Polizei vor, die Minderheit gezielt unter Beschuss zu nehmen.

Entzündet hatten sich die Proteste am Gedenken an den Beginn der Aktionen zur Besetzung des Gezi-Parks auf dem Istanbuler Taksim-Platz vor einem Jahr sowie an dem schweren Grubenunglück im westtürkischen Soma mit mehr als 300 Toten vor anderthalb Wochen. Am Donnerstag hatte eine kleine Gruppe von Demonstranten in Okmeydani protestiert – später kam es zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.

(Textquelle: PM Cheung)

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Stand: Mai 2014

Kundgebung gegen den Polizeiterror in der Türkei [►] Berlin, 2014

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In Berlin-Kreuzberg fand heute eine Kundgebung und morgen eine Demonstration gegen den Polizeiterror in der Türkei statt.

Die Istanbuler Polizei hat im linken Arbeiterviertel Okmeydani gestern Abend eine weitere Person ermordet. Während der Proteste gegen Mord an Uğur Kurt (30), der gestern am Rande einer Protestaktion gegen den Mord an Berkin Elvan (15) von einem Polizeibeamten mit einem Kopfschuss ermordet wurde, hat die Polizei eine weitere Person ermordet.
Der bisher noch unidentifizierte Mann – es wird vermutet das es sich um einen syrischen Flüchtling handelt – wurde durch einen explodierende Blendgranate schwer verletzt und verstarb am Morgen im Krankenhaus.
Ministerpräsident Erdogan wird am Wochenende in Köln erwartet, dort rufen alevitische und kurdische Verbände sowie linke Gruppen zu einer Großdemonstration auf.

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Stand: Mai 2014

NO PASARAN – Dresden blockiert [►] 2010

NO PASARAN – Dresden 2010

Das Bündnis “Dresden Nazifrei!” rief am 13. Februar 2010 alle Menschen auf, ab 9.00 Uhr zum Albertplatz in Dresden-Neustadt zu kommen. Dort gab es eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe zum Sammelpunkt der Nazis am Bahnhof Neustadt.

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Gepanzerte Polizeifahrzeuge, Wasserwerfer und Hubschrauber in der Luft – Dresden glich bis zum Nachmittag einem Kampfgebiet.

Zum ersten Mal in der Geschichte ist es gelungen, diesen Naziaufmarsch zu verhindern!

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Mehr als zwölftausend Menschen (laut Medien 15.000 Menschen) haben am 13.02.2010 in Dresden gegen einen Aufmarsch von rund 5.000 Rechtsextremisten protestiert.

Die Demonstranten blockierten seit 9 Uhr morgens alle potenziellen Nazirouten und machten so den Abmarsch der Rechtsextremisten unmöglich.
Ursprünglich hatten die Rechtsextremen einen kilometerlangen Zug durch die Stadt geplant. Am Ende bewegten sie sich keinen Meter.

Am Rande der friedlichen Blockaden, kam es noch vereinzelt zu teils heftigen Ausschreitungen. Die Polizei setzte dabei Wasserwerfer und Schlagstöcke gegen die Protestierer ein.
So wurde die Blockade in der Hansastraße immer wieder von der Polizei angegriffen, u.a. mit Tränengas, Schlagstöcken und Wasserwerfern, eine andere Blockade in der Bischofsstraße wurde bereits zum Nachmittag schon brutal geräumt.

Aber auch die rechte Szene schreckte nicht davor zurück, mit Gewalt gegen Demonstranten und der zivilen Bevölkerung vorzugehen. So wurden immer wieder Gegendemonstranten von größeren Neonazigruppen angegriffen und verletzt. Auch auf dem Vorplatz des Neustädter Bahnhofs, versuchten die Rechtsextremisten vergeblich mit Gewalt Polizeiketten zu durchbrechen, um so ihren Aufmarsch zu erzwingen.

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Stand: Juni 2014