Global Water Dances Berlin

Global Water Dances ist ein weltweiter Performance-Event.
Bilder der Wasserverschmutzung, Überfischung und Privatisierung von Wasser, aber auch die Schönheit, das Spiel und die Notwendigkeit des Wassers wurden tänzerisch und performative am 20. Juni 2015 in dem urbanen Umweld am Spreeufer – direkt vor dem Berliner Hauptbahnhof von Tänzer_Innen und Musiker_Innen dargestellt. Continue reading „Global Water Dances Berlin“

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Wir haben es satt – Demo gegen die Agrarindustrie [►] Berlin, 2014

Wir haben es satt - Demo gegen die Agrarindustrie [►] Berlin, 2014Großdemonstration in Berlin: 30.000 Menschen fordern Stopp der Agrarindustrie!

Die wachsende „Wir haben es satt!“-Bewegung demonstriert für eine bäuerliche und ökologischere Landwirtschaft und gutes Essen

Angeführt von hunderten Bäuerinnen und Bauern und 70 Traktoren zogen heute 30.000 Menschen vor das Kanzleramt in Berlin. Die DemonstrantInnen forderten von Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel einen Kurswechsel in der Agrarpolitik. Statt weiterhin „Klientelpolitik für die Agrarindustrie“ zu betreiben, solle sich die Bundesregierung für eine soziale, tiergerechte und ökologische Agrarwende einsetzen.

„Die Große Koalition fährt die Agrarpolitik an die Wand! Wer Megaställe genehmigt und subventioniert, wer auf Export und Freihandel setzt und dann auch noch darüber nachdenkt, Gentech-Pflanzen auf Europas Äckern zuzulassen, der lässt die Bäuerinnen und Bauern im Stich und handelt gegen die Interessen von VerbraucherInnen, Tieren und Umwelt“, sagt Jochen Fritz vom „Wir haben es satt!“-Bündnis. „Wir erwarten von der neuen Bundesregierung eine Landwirtschaftspolitik, die das Arten- und Höfesterben stoppt und den Hunger in der Welt bekämpft.“

Die Veranstalter kritisierten besonders das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP). „Hinter verschlossenen Türen verhandelt die EU-Kommission über ein Freihandelsabkommen, das Bauern und Verbrauchern gleichermaßen schadet. Die große Mehrheit der Menschen will keine Chlorhühnchen, kein Hormonfleisch und keine Gentechnik durch die Hintertüre“, sagte Fritz. Genau das drohe aber, wenn das geplante Freihandelsabkommen abgeschlossen wird.

Aufgerufen zu der Demonstration hatte das „Wir haben es satt!“-Bündnis aus über 100 Organisationen, darunter Bäuerinnen und Bauern, ImkerInnen, Natur-, Tier- und VerbraucherschützerInnen, Entwicklungsorganisationen und Erwerbsloseninitiativen.

[Text/Quelle aus: Wir haben es satt]

Video via Nice Guys Germany

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Video via Marzahn-HellersdorfTV

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Stand: Januar 2014

Energiewende Großdemonstration [►] Berlin, 2013

209416.000 bei Energiewende-Demonstration im Berliner Regierungsviertel

Am heutigen Samstag forderten 16.000 Menschen von der künftigen Bundesregierung, die Energiewende mit Sonne und Wind zu gestalten und Fracking, Kohle und Atom aufs Abstellgleis zu stellen. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD nutze nicht die riesige Chance, mit der Energiewende beim Klimaschutz ernst zu machen, Atomkraft abzuschalten, den Stromkonzernen den Stecker zu ziehen und für eine Energieversorgung in Bürgerhand zu sorgen. Die 16.000 Demonstranten starteten am Berliner Hauptbahnhof und umzingelten das Kanzleramt. Gleichzeitig ließen Teilnehmer zig Drachen vor dem Reichstag steigen, die vor einer Woche landauf landab mit Energiewende-Forderungen bemalt wurden.

Aufgerufen zu der Energiewende-Demo hatten zusammen mit mehr 60 anderen Organisationen und Gruppen unter anderem die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, das Kampagnennetzwerk Campact, die NaturFreunde Deutschland, Attac und der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz.

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:
„Trotz kurzer Vorbereitungszeit und trotz Novemberwetter sind heute Tausende auf die Straße gegangen, um die Energiewende gegen die große Koalition und die alten Stromkonzerne zu verteidigen. Die Empörung über die geplante Energiepolitik ist groß. Alle Umfragen zeigen: Die Bevölkerung will deutlich schneller raus aus der Atomkraft und nicht länger auf Kohle setzen. Gehen Union und SPD einen anderen Weg, dann wird der heutige Tag der Auftakt für weitaus größere Proteste sein.“

Christoph Bautz, Geschäftsführer des Kampagnennetzwerks Campact, ergänzt zu den Hintergründen der Demonstration:
„Schwarz-Rot plant einen Frontalangriff auf die Energiewende und will mit einem Ausbaudeckel die Erneuerbaren ausbremsen. Nach der Photovoltaik geht es jetzt der Windkraft an den Kragen – und damit ausgerechnet der kostengünstigsten Stütze der Energiewende. Stattdessen setzt Schwarz-Rot auf Kohlekraft und will mit neuen Subventionen verhindern, dass alte Kohlemeiler endlich eingemottet werden. Der Klientelpolitik für RWE, Eon und Vattenfall stellen sich viele Bürger in den Weg. Zu Tausenden gehen wir für eine konsequente Energiewende und einen raschen Ausstieg aus der Kohlekraft auf die Straße.“

Jens-Martin Rode vo der AG Energie, Klima Umwelt des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac erklärte:
„Diese Demonstration macht deutlich: Es gibt in unserem Land eine starke und vielschichtige Zivilgesellschaft, die sich einem Ausbremsen der Energiewende entgegenstellet. Dabei zeigt sich, dass die gesellschaftlichen Kämpfe um eine demokratische ökologische und soziale Energieversorgung in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind und von einem breiten Spektrum getragen werden.“

Michael Müller, Bundesvorsitzender NaturFreunde Deutschlands, sagte:
„Seit 1982 kämpfen die Umweltverbände für eine Energiewende. Bis heute kam sie nicht zustande, noch keine Regierung hatte ein Konzept, das Energiesparen, Effizienzrevolution und Erneuerbare Energien zusammenbringt. Jetzt wurde erneut die Handbremse gezogen. Der Krieg des fossilen Zeitalters gegen die Menschheit geht weiter.“

Quelle: ausgestrahlt

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Stand: Januar 2014

Stop Monsanto – World Food Day [►] March Against Monsanto, Berlin 2013

Monsanto Berlin 2013Weltweite Demonstration gegen Monsanto

Zitatauszug Gegenfrage:
„Am gestrigen Samstag wurde in über 300 Städten weltweit zum zweiten mal gegen den windigen Saatgut-Konzern Monsanto, deren Partnerfirmen und die dazugehörige Lobby-Maschinerie demonstriert. Monsanto verändert Saatgut mittels Gentechnik, immer mehr Landwirte klagen über kontaminierte Anbauflächen und bei Konsumenten kann der Verzehr genmanipulierter Nahrungsmittel angeblich zu schweren Erkrankungen führen.“

Heute fand die weltweite Demonstration gegen Monsanto in Berlin statt.
Dadurch, das ich so viel zu tun hatte, schaffte ich es leider nicht zur Auftaktkundgebung. Mit ein paar Aktivisten, die ich zufällig traf und die mich ansprachen, fuhren wir mit der Straßenbahn zum aktuellen Routenverlauf.
Mit einem kleinen Zwischenfall in der Straßenbahn durch einen dieser Aktivisten, der erst einmal laut kund tun musste, das er eine Bombe in seinem Rucksack hat und der mir mitteilen musste, das man nur radikal eine Veränderung hervorrufen kann, wandte ich mich dann doch schnell ab und machte „meine Arbeit“.
Mir ist es immer wieder unverständlich, wie aggressiv-radikal Menschen zu einer Demo gehen, die eigentlich friedlich und laut ist.
Soweit mir bekannt, gab es keinen Zwischenfall während des Demoverlaufes. Was hat dieser Mensch also von diesem Protest mitgenommen? Ich befürchte, nichts!

Ich habe gestern weniger Fotos gemacht und mich mehr eingereiht. Habe „alte Online-Foto-Kontakte“ endlich mal in real kennen gelernt und auch so wirklich nette Kontakte geknüpft.
Es waren vielleicht wenige Leute in Berlin am Start, dafür war es aber sehr bunt, laut und gut musikalisch unterstützt!

Ein Polizist meinte gestern noch zu mir, dass keine Monsanto Demo stattfindet, sondern gerade eine Demo gegen Genmanipulation durch Berlin zieht…. […]

Mehr Infos und Hintergründe zu Monsanto hier bei Gegenfrage und im Film: Monsanto – mit Gift und Genen!


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Stand: Oktober 2013